Geschichte

Präsidenten des FC Thusis/Cazis | Ehrenmitglieder des FC Thusis/Cazis
Gründungsmitglieder des FC Thusis | Präsidenten FC Thusis | Gründungsmitglieder des FC Cazis | Präsidenten FC Cazis
Gründung FC Thusis | Gründung FC Cazis | Sportplatzbau Cazis | Fusion FC Thusis mit FC Cazis | Appell an alle Fussballfreunde
Präsidenten des FC Thusis/Cazis wann?
Christian Danuser seit 2014
Harald Leib 2007 - 2014
Aldo Kollegger 2002 - 2007
Aldo Kollegger (Vize) 2001
Gian Monsch 1995 - 2000
Ernst Senteler  
Geni Herter  
Hermo Caminada  
Toni Pfiffner  

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Ehrenmitglieder des FC Thusis/Cazis wann?
Köbi Dolf 2016
Harald Leib 2014
Ernst Nauli 2008
Aldo Kollegger 2007
Gian Monsch 2001
Geni Herter  
Hangi Walt  
Abundi Schmid  
Hitsch Regeth  (leider verstorben)  
Toni Pfiffner  
Bruno Kneubühler  
Horst Kasubke  
Fredi Giger   (leider verstorben)  
Ruedi Cavigelli 1985
Adrian Brot 1985

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Gründungsmitglieder des FC Thusis  
Fredi Giger  
Steffi Hosang  
Rico Lenz  
Willi Marxer  
Hansmartin Stäbler  
Hans Vonplon  
Hangi Walt  
Klaus Zinsli  

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Präsidenten FC Thusis  
Franz Heutschi  
Fredi Giger  
Eugen Saner  
Hangi Walt  
Felix Ruh  
Christian Rageth  
Fredi Schneider  
Bruno Kneubühler  
Pius Kriehenbühl  
Werner Banzer  
Karl Lütolf  
Oswald Meuli  
Ernst Nauli  

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Gründungsmitglieder des FC Cazis  
Ernst Schatz  
Justin Caminada  
Lorenz Caminada  

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Präsidenten des FC Cazis  
Armin Frei  
Gian Conrad  
Hans Fischer  
Ernst Senteler  

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Gründungsgeschichte des FC Thusis

Am 31. Mai 1950 trafen sich 25 fussballbegeisterte junge Männer und Burschen im Restaurant "Cantine" zu einer Orientierungsversammlung. Unter dem Vorsitz von Silvio Karlen wurde beschlossen, einen Fussballclub Thusis zu gründen. Am 5. Juli des gleichen Jahres folgte dann in der "Cantine" die eigentliche Gründungsversammlung, geleitet von Fredi Giger. Der 5. Juli 1950 gilt somit als Geburtsdatum des FC Thusis.

Gemäss nicht genau überprüfbarer Mitteilungen solle es allerdings schon früher 2- oder 3-mal Gründungen gegeben haben. 1935 ist ein wahrscheinliches Datum. Lange überlebte diese Clubs allerdings nicht, sie sind scheinbar nach kurzer Zeit wieder von der Bildfläche verschwunden. Auch im neuen FC Thusis gab es in den ersten Jahren recht schwierige Zeiten. So mussten die Spiele auf dem Platz "California" in Cazis ausgetragen werden. Den schönen Namen verdiente dieser "Acker" allerdings ganz und gar nicht. Vor Spielbeginn mussten jeweils die immer wieder an die Oberfläche gelangenden grösseren Steine hinausgeworfen werden. Und als dann endlich auf der Rheinau in Thusis ein neuer Sportplatz entstand, wurde dieser sogleich mit einem Verbot für das Betreten mit Fussballschuhen belegt.

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Harte Auseinandersetzungen

Es gab harte Auseinandersetzungen mit Gemeinde- und Schulrat. Fussball war damals für viele "Eingeborene" noch etwas Neumodisches und nicht unbedingt salonfähig.So wusste auch der Vorstand des Turnvereins nichts Gescheiteres, als einigen bewährten Mitgliedern, die gerne auch "tschutten" wollten, das Ultimatum zu stellen: "Entweder Turnen oder Fussball". Das liess man sich nicht bieten, und es gab mehrere Austritte, was dem Turnverein fast das Genick brach. Nun irgendwann siegte dann die Vernunft und man lebte wieder miteinander oder mindestens nebeneinander statt gegeneinander. Im jungen FC gab es Höhen und Tiefen, und oft brachte man kaum elf Mann zusammen, um die Meisterschaft zu bestreiten. So machte es dann meistens auch nicht viel Eindruck, wenn Trainer und Spiko hart durchgreifen wollten und beispielsweise erklärten: "Wer an der Reihe ist, am Sonntagmorgen mit Sägemehl den Platz zu zeichnen und nicht erscheint oder am Vorabend nicht rechtzeitig ins Bett geht, der spielt nicht", wenn jeder doch genau wusste, dass man ihn dringend brauchte. Anfänglich war der Umkleideraum im Areal der Rhätischen Werke, dann im Restaurant "Bernina". In der Matchpause gab es einen Zitronenschnitz. Eine Beleuchtung fehlte, weshalb man in der Übergangszeit auf dem Bahnhofplatz trainierte. In der Turnhalle kamen alle anderen vorher dran ...

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"Allen Hindernissen zum Trotz"

Der erste Abschnitt im Jahresbericht des Präsidenten für 1959/60 fasste die schwierige Anfangszeit zutreffend zusammen: "Zehn Jahre FC Thusis! - Allen Hindernissen zum Trotz ist unser Club zehn Jahre alt geworden. Die Gründer dürfen stolz sein auf ihr Werk und für ihr Durchhalten gebührt ihnen der Dank aller Fussballfreunde". Ein einziger Name soll im ganzen Bericht erwähnt werden. Gian Laube, obwohl eigentlich gar kein Fussballer, war er immer und überall zur Stelle, wenn Not am Manne war. Ob der Club ohne seinen ausserordentlichen Einsatz die ersten 10 Jahre überlebt hätte, ist ungewiss. Übers Grab hinaus: "Danke Gian!". Glücklicherweise ging es dann aufwärts in Richtung 25 Jahre FC Thusis. Zeitweise waren sogar zwei Mannschaften im Einsatz, Junioren, Senioren und einmal wurde gar eine Gastarbeiter Mannschaft gemeldet. Ein Abschnitt aus der Begrüssung in der Broschüre 25 Jahre FC Thusis: "... wir glauben, dass das Gefühl der Zusammengehörigkeit, die gegenseitige Abhängigkeit, das Tragen des gleichen Tenues, miteinander zum auswärtigen Spiel fahren und miteinander wieder nach Hause kommen, wir glauben, dass all dies sehr wohl einen positiven Einfluss auf unseren Nachwuchs, die Jugend, hat. Sie muss in der heutigen Zeit mehr den je lernen, dass man nicht nur fordern kann, sondern auch geben muss. Dass man auch einen grösseren Gegner besiegen kann, oftmals gerade dann, wenn der andere von der eigenen Grösse allzusehr eingenommen ist. Die Geschichte beweist es seit Jahrtausenden, der Fussball jeden Sonntag ...". Vieles davon kann man auch noch auf die heutige Zeit übertragen.

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Gründungsgeschichte des FC Cazis

Ernst Schatz und Justin Caminada haben die Gründung des FC Cazis in die Wege geleitet, indem sie Unterschriften in der Gemeinde Cazis von Spielern sammelten, die in einer Meisterschaft teilnehmen würden.

Am 12. Juli 1968 wurde dann auf Initiative von Lorenz Caminada der FC Cazis gegründet. Als erster Präsident des neugegründeten FC Cazis wurde Herr Frei gewählt (1968-1970). Ihm folgte Gian Conrad (1970-1972). 1973 übernahm Hans Fischer das Amt des Präsidenten. Er hat es oft verstanden, das Vereinsschiff heil durch verschiedene Stürme zu lenken.

Den grösstensportlichen Erfolg errang des FC Cazis 1975/76 mit dem Gruppensieg in der 4. Liga.

Als Markstein in der Geschichte des FC Cazis ist die Gründung der Juniorenabteilung zu Beginn der Saison 1974/75 zu betrachten.

Der FC Cazis stellt ab 1978 eine Damenmannschaft, welche lediglich Freundschaftsspiele austrägt.

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Sportplatzbau in Cazis

Seit der Gründung des Fussballclubs Cazis am 12. Juli 1968 bestand das grösste Problem in der Sportplatzfrage. Hervorzuheben ist, dass der FC Cazis sämtliche Meisterschafts- sowie Freundschaftsspiele seit der Gründung auswärts ausgetragen hat.

Anfangs wurde die Instandstellung des alten Fussballplatzes "California" in Angriff genommen. Kurz nach den ersten Bauarbeiten veröffentlichte die Regierung die Nationalstrassen-Baupläne (N13), aus welchen eine Tangierung am Fussballplatz California hervorging. Die Arbeiten mussten eingestellt werden, die Baukommission demissionierte.

1976 stellte sich Justin Caminada (der heutige Trainer unserer 1. Mannschaft) als Präsident der Sportplatzkommission zur Verfügung. Er berief sich auf das erste Projekt "St. Martin". Nachdem er die administrativen Arbeiten erledigt hatte, konnte endlich mit dem Bau des Fussballplatzes begonnen werden. Die Arbeiten erstreckten sich teils mit grosser Fronarbeit einiger Idealisten bis über 2 Jahre hinaus.

Die Fussballplatzeinweihung fand in Cazis unter idealen Wetterbedingungen am 16./17. Juli 1977 statt.

Für die neue Saison 1978/79 wurde eine zweite 4. Liga-Mannschaft für die Meisterschaft angemeldet. Das grösste Ziel der Vereinsleitung war, eine Mannschaft für die 3. Liga zu qualifizieren.

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 Fusion FC Thusis mit FC Cazis

Der Aufwärtstrend der beiden Clubs hielt an, für den FC Thusis bis in die 2. Liga, bis zum Bündner-Cup-Sieg. 

Am  28. Juni 1985 fusionierte der FC Thusis mit dem FC Cazis und seither heisst es dann eben folgerichtig FC Thusis/Cazis. Das war natürlich wieder eine Gelegenheit zu Auseinandersetzungen. Welten prallten aufeinander! Dörfligeist gegen Fortschritt, Cazis gegen Thusis und umgekehrt. Natürlich bringt jedes Zusammengehen Vor- und Nachteile. Zwei unterschiedliche Partner müssen sich anpassen, es braucht Toleranz und Glauben an eine gute Zukunft. Rückblickend war es wohl ein richtiger Entscheid, und gemeinsam werden sich auch weiterhin Erfolge einstellen. Im 1988 wurde eine Fussballschule (etwas Grossartiges) ins Leben gerufen. Am 8. August 1993 konnte das Clubhaus in Cazis eingeweiht werden und im 1994 erfolgte die Gründung einer Damenmannschaft, ebenfalls eine Supersache.

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Nach 15 Jahren FC Thusis/Cazis

Wie sieht es heute aus , im Jahr 2000, nach 15 Jahren FC Thusis/Cazis ? Der Titel bei der Berichterstattung im "Pöschtli" über die letzte Generalversammlung sagt alles: "Sportlich auf Erfolgskurs, finanziell in der Schieflage". Ein engagierter Vorstand mit fortschrittlicher Vereinsstruktur, erfolgreiche Mannschaften auf allen Stufen mit zahlreichen guten Trainern und Helfern, viele junge begeisterte Fussballer usw. also, wenn da nicht das liebe Geld wäre! 

Das Problem Finanzen ist ja nicht neu, es begleitet den Club mit treuer Anhänglichkeit. Aber heute ist ein Punkt erreicht, wo Nägel mit Köpfen gemacht werden müssen. Ein Vergleich mit dem FC Ems, der ähnliche Strukturen aufweist: Dort bezahlt die Politische Gemeinde jährlich rund 30 000 Franken für den Platzunterhalt. Der Unterhalt für den Platz Thusis wird von der Gemeinde übernommen. In Cazis müssen die gesamten Kosten vom Club getragen werden. Mit einer Belastung von zirka 25 000 Franken jährlich (ohne überfällige Investitionen) stösst man an absolute Grenzen. Wenn es mit den Haupteinnahmequellen Grümpelturnier und Stefansball einmal nicht super klappen sollte, ist der Untergang vorprogrammiert. Jetzt sind die Gemeinden im Bezirk gefordert, auch wenn überall gejammert wird.

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Sinnvolle Freizeitgestaltung

Es ist nur schwer zu begreifen, dass die öffentliche Hand in den meisten Fällen nicht bereit ist, einiges mehr in eine sinnvolle Prävention zu investieren. Junge Menschen, die vernünftigen Sport (oder Musik und anderes) betreiben, geraten viel weniger in Gefahr, Drogen-, Alkohol-, Nikotin- oder von anderen Süchten abhängig zu werden. Für jeden Süchtigen muss dann aber sehr viel bezahlt werden, ob man will oder nicht. Es wäre doch jammerschade, wenn ein Club, der sich so intensiv für die Jugend und die Gesundheit einsetzt, aus finanziellen Gründen nicht mehr existieren könnte. Wenn man die fantastischen Sportanlagen im benachbarten Liechtenstein und im Unterland sieht, kommt einem das Augenwasser. - Nun, die Hoffnung wird noch nicht aufgegeben.

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 Ein herzlicher Appell an alle Fussballbegeisterten (Aktive und Passive)

Setzt Euch hin und kämpft für die Zukunft des Fussballclub Thusis/Cazis und zwar auf und neben dem Fussballplatz ! Viel Glück!



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